Freiflächen-Photovoltaikanlagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Diese Art der Installation wird in den meisten Fällen verwendet, wenn das Dach klein ist oder es die optimale Lösung darstellt. Wenn wir von Photovoltaikparks sprechen, geht es natürlich in 99 % der Fälle immer um die Installation von Photovoltaikmodulen auf dem Boden.
Bevor Sie mit der Installation von Photovoltaikmodulen auf einer Freilandstruktur beginnen, müssen Sie sich über mehrere wichtige Aspekte im Klaren sein. Das erste und wichtigste ist, wie die Umgebungsbedingungen rund um die geplante Photovoltaikanlage sind, ob es keine Verschattung gibt und ob die Anlage mechanischen Beschädigungen ausgesetzt ist. Im nächsten Schritt wird der Untergrund auf seine Tragfähigkeit, das Vorhandensein von großen Steinen oder Schutt geprüft und es wird festgestellt, ob es zu Konflikten mit Wasser- und Abwassersystemen, Stromleitungen und anderen Versorgungseinrichtungen kommen kann.
Die Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Boden kann in zwei Hauptphasen unterteilt werden. Der erste Schritt besteht darin, die Stützen der Tragkonstruktion zu montieren und die gesamte Konstruktion miteinander zu verschrauben. In der zweiten Phase werden Photovoltaikmodule, Wechselrichter, AC- und DC-Boxen installiert und Gleichstromkabel verlegt. Je nach Untergrund und Bauart kann der erste Schritt etwas anders aussehen. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Bodenstrukturtypen:
Eingehämmert
Einschraub-/Wurzel
Ballast
Beim Rammbau kommen je nach Größe des Bauwerks Handrammen oder selbstfahrende Rammen zum Einsatz. Handelt es sich um eine Schotterkonstruktion, ist es erforderlich, den Beton vor Ort zu gießen oder vorgefertigte Betonelemente zu liefern und einzubauen. Die Montage der Photovoltaikmodule muss auf einer gut ebenen und verschraubten Unterlage erfolgen, damit einerseits keine Spannungen auf die Photovoltaikmodule übertragen werden und andererseits die PV-Module eine gleichmäßige Fläche bilden. Wechselrichter müssen jedoch an einer bestimmten Stelle auf einem dafür vorgesehenen Rahmen montiert werden.
Gleich zu Beginn sollte betont werden, wie wichtig die AC-Kabelleitung zwischen Hauptschalttafel und Wechselrichter ist. Das Kabel selbst sollte in einer Tiefe von 50 bis 100 cm unter der Erde verlegt werden. Damit es im AC-Kabel selbst nicht zu Spannungsverlusten und damit zu geringeren Energieerträgen kommt, muss es einen entsprechenden Querschnitt aufweisen. Um den erforderlichen Querschnitt einer Wechselstromleitung zu berechnen, muss zunächst ermittelt werden, ob es sich um Kupfer- oder Aluminiumleitungen handelt. Anschließend berechnen wir die Anlagenleistung und die Entfernung zwischen Wechselrichter und Hauptschalttafel. Der Spannungsabfall auf der Wechselstromleitung sollte laut Norm nicht größer als 1 % sein.
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